Kurumsal Kimlik

 
 
 
  1. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, den Ihm erteilten Auftrag nach bestem Wissen und mit der geschäftsüblichen Sorgfalt auszuführen Er haftet bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Eine weitgehende Haftung wird für den Auftragnehmer und die von ihm eingesetzten Personen ausgeschlossen.
  2. Der Umfang, sowie die Art und Weise der zur Erfüllung des Auftrages erforderlichen Maßnahmen und der damit beschäftigten Personen unterliegen der Entscheidungsfreiheit des Auftragnehmers nach pflichtgemäßem Ermessen.
  3. Das Rechtsverhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer ist hinsichtlich der Leistung ein Dienstvertrag gem.§§ 611 ff BGB. Ein bestimmter Erfolg der Dienste des Auftragnehmers wird nicht geschuldet.
  4. Der Auftragnehmer unterliegt der Schweigepflicht mit Ausnahme der Wahrung berechtigter eigener Interessen. Dies gilt auch für Mitarbeiter und Angestellte des Auftragnehmers.
  5. Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Bekanntgabe der Informanten des Auftragnehmers.
  6. Der Auftraggeber kann jederzeit, der Auftragnehmer nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes kündigen. Bei vorzeitiger Kündigung des Auftrages har der Auftraggeber alle bis dahin angefallenen Kosten zu vergüten.
  7. Der Auftraggeber versichert mit Unterzeichnung des Auftrages sein berechtigtes Interesse an der Auftragsdurchführung und erklärt, dass seine Angaben der Wahrheit entsprechen und dass er damit keine gesetzeswidrigen, sittenwidrigen oder staatsgefährdenden Ziele verfolgt.
  8. Der Auftraggeber verpflichtet sich, für die Dauer des Auftrages nach Auftragserteilung nicht selbst in der Sache tätig zu werden oder Dritte tätig werden zu lassen. Aus einer Mehrfachbearbeitung resultierende Schäden gehen zu Lasten des Auftraggebers.
  9.  Für Schäden, die durch den Auftragnehmer Dritten oder den Beauftragten des Auftragnehmers bei Erfüllung des erteilten Auftrages ein solches Risiko für den Auftraggeber in vorhersehbarer Weise beinhaltete. Der Auftraggeber hat ferner für alle Schäden und Kosten zu haften, die sich durch unrichtige oder unvollständige Angaben seinerseits ergeben.
  10. Nach bearbeiteten Aufträgen erstellt der Auftragnehmer nach rechnungsausgleich einen schriftlichen Bericht. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Berichterstattung zu verweigern, solange der Auftraggeber den getroffenen Zahlungsvereinbarungen nicht nachkommt.
  11. Die Berichte und Mitteilungen durch den Auftragnehmer erfolgen in Wahrnehmung berechtigter Interessen des Auftraggebers. Sie sind nur für den Auftraggeber bzw. seinen Rechtsanwalt bestimmt und von diesen streng vertraulich zu behandeln. Als Ausnahme gilt die Beweislegung vor Gericht. Der Auftraggeber allein ist haftbar bei Weitergabe von Berichten und Mitteilungen an Dritte. Schadensersatzansprüche jeder Art sind in diesem Falle vom Auftraggeber gegen den Auftragnehmer ausgeschlossen.  Darüber hinaus har der Auftraggeber den Auftragnehmer von allen Schadenersatzansprüchen Dritten freizustellen und zwar einschließlich etwaiger entstehender Prozesskosten.
  12. Für Schäden infolge leicht fahrlässiger Vertragsverletzungen haftet der Auftragnehmer nicht.
  13. Bei bearbeiteten Aufträgen hat der Auftraggeber gegen Vergütung der vereinbarten Honorarsätze Anspruch darauf, dass der Auftragnehmer und die von ihr eingesetzten  Personen vor Gericht aussagen.
  14. Die Erledigung des Auftrages wird von angemessenen Vorschussauszahlungen abhängig gemacht.
  15. Die Honorarabrechnung erfolgt nach den Honorar-Richtlinien des Auftragnehmers, sowie nach deren Zusatzbestimmungen. Das Honorar ist zu entrichten unabhängig vom Ergebnis der Ermittlungen oder andere Dienstleistungen die Detektei durchführt.
  16. Honorare für Aufträge die im Einverständnis des Auftraggebers an ein anderes Detektivbüro oder eine  Auskunftei zur Bearbeitung vergeben werden, können im Voraus nicht berechnet werden. Das Honorar richtet sich nach der Rechnungsstellung des Kollegenbüros.
  17. Rechnungen sind sofort nach Erhalt fällig und zahlbar. Bei Verzug und auch bei genehmigten Stundungen werden Zinsen berechnet. Verzugszinsen werden vereinbart in Höhe von 2% über den Jeweiligen Bundesbankdiskontsatz, wobei der Auftraggeber das Recht hat, dem Auftragnehmer nachzuweisen, dass kein oder geringer Verzugsschaden entstanden ist. 
  18. Abreden in Bezug auf Termine und Umfang der Auftragsführung sind in Schriftlicher Form zulässig und wirksam. Die Parteien binden sich an die Einhaltung der Schriftform.
  19. Sollten einzelne Positionen dieser Geschäftsbedingungen unzulässig oder unwirksam sein, so wird hiervon die Wirksamkeit der übrigen Positionen nicht berührt, soweit diese für sich allein noch dem Sinn und Zweck des geschlossenen Vertrages entsprechen. Die unwirksame Position soll durch eine solche ersetzt bzw. ergänzt werden, die dem wirtschaftlichen Zweck des Vertrages am nächsten kommt.
  20. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist 86150 Augsburg / Amtsgericht Augsburg.
  21. Nichtdeutsche Auftraggeber unterwerfen sich dem deutschen Recht und der deutschen Gerichtsbarkeit.
  22. Durch Unterzeichnung des Auftragsscheines anerkennt der Auftraggeber unsere Geschäftsbedingungen.

$ 32, Abs. 2 Bundesdatenschutzgesetz

Die Übermittelung von personenbezogenen Daten ist zulässig, wenn der Empfänger ein Berechtigtes Interesse an ihrer Kenntnis glaubhaft dargelegt hat. Die Gründe für das Vorliegen eines berechtigten Interesses und die Mittel für ihre glaubhafte Darlegung sind aufzuzeichnen.