Ein bekanntes Unternehmen in der Telekommunikationsbranche mit Sitz in Nürnberg suchte für einen Einsatz im März eine erfahrene Detektei. Einer der Mitarbeiter im Innendienst, der 37-jähriger Markus P., stand unter Verdacht, während seiner Home-Office Arbeitszeiten verstärkt privaten Angelegenheiten nachzugehen und nicht sowie von Ihm angegeben von Zuhause Arbeitete.

Nach einem kurzen Gespräch mit dem Geschäftsführer und der Betriebsrat des Unternehmens, begann unserer Detektei in Nürnberg am Einsatzort mit ihre Tätigkeit. Dabei vereinbarten wir mit unserem Auftraggeber, dass wir den Verdächtigen Mitarbeiter, der 37 jähriger Markus P., zunächst für 3 Tage observieren sollten.

Im Verlaufe der folgenden drei Tage wurde die Zielperson jeweils ab 6:00 Uhr von uns an seiner Privatadresse in Nürnberg beobachtet. Es konnte beobachtet werden, dass er meist seine Kinder um 7:45 Uhr zur Schule gefahren hat und erst ab 8:30 Uhr Zuhause ankam, teilweise auch etwas später und auch nicht bis 16:00 Uhr seine vertraglich vereinbarte Arbeitsleistung erbrachte. Da unser Zielperson mehrmals und für mehrere Stunden das Haus verließ, um private Dinge wie Einkäufe, Fitnessstudiobesuche sowie Schwimmen war und nicht, wie von Ihm zu den angegeben Zeiten von Zuhause aus arbeitete.

Dadurch, dass immer zwei Detektive im Einsatz waren, konnten sich diese während der Observation ständig abwechseln. So konnte eine Lückenlose Verfolgung gewährleistet werden, die von der Zielperson nicht bemerkt wurde, sodass diese sein schädigendes Fehlverhalten auch nicht ändern konnte. Am Ende der Woche stand das Ergebnis fest: Anstatt 39,5 wöchentlicher Stunden Arbeit kam unsere Zielperson nur auf knapp 9 Stunden. Eine Differenz von 30,5 Stunden, die so natürlich nicht zu tolerieren ist. Ein klarer Fall von Arbeitszeit- und Spesenbetrug.

Aufgrund unserer gerichtsverwertbaren Beweise konnten wir der Zielperson Spesen- und Abrechnungsbetrug nachweisen, sodass diese durch den Geschäftsführer fristlos gekündigt wurde.

Unser Klient und der gekündigter Mitarbeiter konnten sich außergerichtlich einigen, dass sie absolutes Stillschweigen bewahren. Im Gegenzug bekam Markus P. auch ein „wohlwollendes Arbeitszeugnis“ ausgestellt. Dafür erstattete er seinem ehemaligen Arbeitgeber die durch den Einsatz unserer Detektei aus Augsburg entstandenen Detektivkosten freiwillig zurück.